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Balsamessig im Test: Balsamico - der Bluff aus Modena

Mediterrane Kost

Gleich 9 von 22 „Aceto Balsamico di Modena“ haben bei einem Test der Stiftung Warentest nur „mangelhaft“ abgeschnitten.

Anders als vorgeschrieben, enthalten sie nicht genug Säure, ihre Essigsäure stammt nicht allein aus Weintrauben, sondern auch aus Zuckerrübe, Mais oder Zuckerrohr.

Bei den zusätzlich geprüften 4 weißen Condimenti Bianco schnitten ebenfalls 2 „mangelhaft“ ab.



„Aceto Balsamico di Modena“ eine geschützte geografische Angabe

Seit 2009 ist „Aceto Balsamico di Modena“ eine geschützte geografische Angabe, damit vor Nachahmern geschützt und mit Anforderungen verbunden.

Beanstandungen bei Zusammensetzung und Inhaltsstoffen

Auch der teuerste Balsamessig im Test (stolze 49 Euro für die 250-Milliliter-Flasche) schnitt nur „mangelhaft“ ab. Er erreichte nicht den vorgeschriebenen Säuregehalt, die Essigsäure stammte zum Teil aus Zuckerrübe, außerdem fanden die Tester beträchtliche Rückstände von Eisen, Zink und Blei.

In Sachen Schadstoffe fallen ausgerechnet die Bioessige auf. Hier fanden sich erhöhte Kupfergehalte. Gesundheitliche Folgen sind allerdings unwahrscheinlich.

6 der 22 dunklen Balsamico sind „gut“. Der beste Günstigste war für nur 1,70 Euro je Liter zu erwerben.


Der ausführliche Test Balsam-Essig (mit Nennung der Produzenten) ist in der Juni-Ausgabe 2011 der Zeitschrift test und online unter www.test.de/balsamico (ein Teil der Ergebnisse gegen eine Gebühr) veröffentlicht.


Quelle:   Stiftung Warentest / Auszug aus der Pressemitteilung vom 26.05.11 



Zum Test:  Balsamico: Der große Bluff   - Die getesteten Produkte 

                    
Balsamico: Der große Bluff   - Ergebnisse und Beanstandungen

                    
Balsamico: Tipps - Essigtypen / Rezepte / Lagerung


Bild:   yamix - www. Fotolia.de

Letzte Überprüfung: 14.08.2012